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Abu Dhabi – Park Hyatt

Abu Dhabi

Abu Dhabi – Park Hyatt

Heute kommt endlich der von vielen sehnlichst erwartete Blogpost zu unserem Abu Dhabi Urlaub online.

WERBUNG: Da das Hotel als Markenname genannt wurde.  Die komplette Reise wurde selbst bezahlt.  

Kein Sightseeing, nur die Seele baumeln lassen

Zunächst bleibt zu erwähnen, dass wir bereits 2016 im Zuge unserer Rundreise durch die Emirate mit Mein Schiff bereits für einen Tag in Abu Dhabi waren.
Hier hatten wir uns bereits die Grand Mosque, die Skyline, eine der brühmten Malls, sowie noch viele andere Sehenswürdigkeiten angeschaut.

Da es bei unserem Aufenthalt bis zu 47 Grad hatte, stand für uns fest dass wir einen reinen „Faulenz- Urlaub“ machen werden, da wir bereits alles für uns Interessante bei unserem letzten Besuch gesehen hatten.

Diesen Trip haben wir wirklich super spontan 1 Monat im Voraus gebucht, da wir uns spontan dazu entschlossen hatten über meinen Geburtstag zu vereisen. Wir wollten unbedingt ans Meer, d.h. Sonne satt Garantie und da war es uns in Europa doch noch zu unsicher. Tatsächlich hatte es im Juni z.B. auf Mallorca mehrere Tage nur geregnet. Um solch ein Erlebnis zu vermeiden, wollten wir etwas weiter weg. Beim Stöbern bin ich dann auf das Park Hyatt in Abu Dhabi gestoßen.

Ich glaube man braucht nicht erwähnen, dass diese Hotelkette zur gehobenen Preisklasse gehört und man hier doch gerne mal ein paar Tage verbringen würde.

Da der von uns anvisierte Zeitraum noch im Fastenmonat lag, und Ende Juni zur Nebensaison gehört, aufgrund der für viele bereits unerträglichen Hitze, haben wir hier ein gutes Angebot erhalten. Wir haben für 7 Tage inklusive Flug, Privattransfer und Halbpension 1149 € p.P. bezahlt. Grundsätzlich preislich kein Schnäppchen, allerdings war es uns das für dieses Hotel wert.

Hotel, Verpflegung und Zusatzkosten

Das Hotel war wirklich sehr eindrucksvoll und das Essen war göttlich. Besonders das Frühstücksbuffet hat mein Herz als Zuckermäulchen höher schlagen lassen. Man konnte sich frische Waffeln, Pancakes oder Crepes backen lassen. Es gab von jeder Frucht die Ihr euch vorstellen könnt einen Smoothie, sämtliches Obst, sowie ein ausgewogenes Kuchen und Brot/ Brötchen Buffet. Ebenfalls Eier in sämtlichen Variationen und auch warmes Essen, wie Speck und Bohnen,  Würstchen, etc. (für mich als Vegetarier nicht von Belang). Das Abendessen war leider, wie in der arabischen Küche oft üblich, seeeeehr Fleisch lastig, weswegen ich mich meist vom Salatbuffet, sowie Nudeln mit Soße ernährt habe. Nichts desto trotz gab es eine große Auswahl und alles war sehr lecker.

In unserer Halbpension waren die Getränke beim Frühstück komplett mit enthalten.  Mittagessen, sowie die Getränke beim Abendessen gingen extra.
Hier muss man sagen, übertreibt das Hotel doch gewaltig. Wir trinken eigentlich ausschließlich stilles Wasser zum Essen, sparen kann man hier jedoch nicht. Eine Flasche 0,75 Aqua Panna kostet stolze 8 $. Cola (0,2), o.ä. z.B. 6 $. Am Ende des Urlaubs haben wir inklusive aller Zusatzkosten 1300,00 € p.P. bezahlt.

Viele der Gäste haben, um sich Geld zu sparen, das Frühstück bis 10.30 Uhr hinaus gezögert und sind bereits ab 19.00 Uhr (mit Vorreservierung) bereits wieder Abendessen gegangen. Was Essen angeht, sind mein Freund und ich alles, aber nicht geizig. Wir hätten es selbst in dieser Konstellation nicht ausgehalten, 8,5h nichts zu essen, nur um uns die 50$ Essen am Tag zu sparen. Das war es uns einfach (trotz der überteuerten Preise) nicht wert.

Kostenloses Wasser

Was ebenfalls etwas ärgerlich war, war das viele Mitarbeiter einfach nicht ausreichend informiert zu sein schienen. Ich hatte mir aufgrund des Fastenmonats doch einige Sorgen bezüglich des Trinkens gemacht. Im Internet findet man die Information, dass sämtliches Essen und Trinken am Tag außerhalb von geschlossenen Räumen verboten ist. Darüber hinaus war ich etwas besorgt, wieviel Unkosten wir bezüglich des Wasser haben würden, da es ja doch sehr heiß war und wir viel trinken. Aufgrund meiner Recherchen habe ich gelesen, dass es wohl im Hotel kostenlos stilles Wasser am Pool und am Strand geben würde. Als wir nun im Hotel ankamen und ich hieraufhin nachfragte, teilte man uns mit, dass dies abgeschafft wurde.

Darüber hinaus sei sämtliches Essen und Trinken außerhalb der Restaurants oder der Zimmer untersagt. Am nächsten Tag, gingen wir also an den Strand und machten uns schon darauf bereit, täglich eine unfassbar hohe Wasserrechnung zu erhalten. Überraschenderweise erhielten wir aber von dem äußerst freundlichen Strand-Boy zusammen mit unseren Strandhandtüchern gleich 4 eisgekühlte Wasserflaschen in die Hand gedrückt. Diese wurden uns im 1h- Takt regelrecht aufgezwungen erneuert! 😀 also so viel habe ich in meinem Leben noch nicht getrunken!
Eine liebe Followerin hatte mir damals geschrieben, dass Sie sogar extra im Hotel angerufen hatte um zu fragen, ob es kostenloses Wasser gebe und man habe ihr gesagt, dass dies nicht der Fall ist. Ich weiß nicht warum hier solche falschen Infos herausgegeben werden, fest steht jedoch, dass dies angeboten wird und das ist auch GUT so!

Dazu gab es immer wieder Überraschungen wie Wasser Eis am Pool, wo sich jeder bedienen konnte. Der Service war während unserem gesamten Aufenthalt einfach nur spitzenmäßig.

Fastenmonat – Wie sehr muss ich mich tatsächlich einschränken?

Nun etwas zum Thema „Fastenmonat“. Wir haben uns bereits vorab über die Kultur und diesen Monat informiert und entsprechend angepasst. Meinen Brazilian Cut Bikini habe ich zu Hause gelassen, ebenfalls meine kurzen Miniröcke. Ich glaube daran, dass man sich in anderen Ländern an deren Kulturen anpassen sollte. Jedoch muss man auch dazu sagen, dass es sich bei dem Park Hyatt um eine Hotel Kette handelt, deren Besucher zu 70 % europäischer Herkunft sind.

Im Park Hyatt ist es möglich, dass man auch als Nicht-Hotelgast abends zum Essen kommen konnte. Aufgrund des Ramadan kamen um 19.00 Uhr immer arabische Familien von außerhalb in das Hotel zum Essen, da Sie ab dieser Uhrzeit endlich essen durften. Leider war hierdurch das Restaurant meist komplett ausgebucht, sodass die regulären Hotelgäste, erst ab 21.00 – 21.30 Uhr einen freien Platz im Restaurant erhalten konnten, es sei denn, man hatte bereits einen Tag vorher einen Tisch reserviert. Hinzu kommt, dass ich und auch andere weibliche Hotelgäste tatsächlich in unserem Outfit nicht zum Essen gehen durften, da es angeblich zu freizügig war und die „arabischen Gäste von außerhalb sich so belästigt fühlen würden“ (Zitat der Aussage einer Mitarbeiterin).

Ich finde es einfach unangebracht, dass man als zahlender Hotelgast dahingehend eingeschränkt wird, dass man angeblich zu freizügig angezogen ist, weil Gäste von außerhalb sich gestört fühlen. Ich hatte ein knielanges Kleid mit einem normalem Rundhalsausschnitt an und darüber eine langärmlige Strickweste. Das Verhalten der Mitarbeiterin mich so nicht zum Essen zu lassen war absolut unangebracht und hat mir erneut einen riesen Dämpfer für dieses Land, zumindest zu dieser Reisezeit verliehen.

 

Versteht mich nicht falsch, das klingt alles nun recht negativ. Der Urlaub war wirklich toll, aber ich bin bestrebt euch meine ehrliche Meinung mitzuteilen und gerade eben die Dinge aufzuzeigen, die nicht so toll gelaufen sind, da gerade diese einem den Urlaub vermiesen können.

Essen am Ramadan

Wie bereits im oben genannten erwähnt hieß es strickt, dass Essen und Getränke nicht im Freien zu sich genommen werde dürfen.

Jedoch hat das viele einfach so überhaupt nicht interessiert. Schnell merkten wir, dass wir die Einzigen waren, die hierauf Rücksicht genommen haben. Während wir jeden Mittag in das teure Café zum Essen gingen (es war zu dieser Zeit das Einzige, welches geöffnet war) ließen sich andere Gäste das Essen direkt an den Pool bringen und aßen dies in aller Öffentlichkeit. Dies schien jedoch keinen der Angestellten zu stören.

Also falls Ihr auch am Überlegen seid am Ramadan in die UAE zu fliegen, kann man grundsätzlich sagen, dass es so gut wie keine Einschränkungen gibt.

Für uns persönlich war es trotz dieser kleineren ärgerlichen Zwischenfälle ein schöner Urlaub. Wir haben einfach mal die Seele baumeln lassen und nichts gemacht.

Reizvoll finden wir die Emirate, und vor allem Dubai, allemal. Jedoch würden wir nicht noch einmal einen gesamten Urlaub hier verbringen. Wir würden es wenn dann als Zwischenstop vor einem weiteren Reiseziel einbauen. Meist bieten sich hier die Malediven an. So würden wir zum Beispiel erst auf die Malediven fliegen und dann im Anschluss nochmals für 3-4 Tage nach Dubai.

 

Anmerkung: die komplette Reise wurde selbst bezahlt.  WERBUNG: Da das Hotel als Markenname genannt wurde  

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